The thrills of pills

Abitur, Fotodokumentation, Performances No Comments

Wir wussten, daß die Frage “Abitur – Und was dann?” eine besonders schwierige ist. Und auch die Gewinner des Bookbashingideenwettbewerbs hatten – wie berichtet – etliche Vorschläge eingereicht. So ging es unter der kompetenten Führung des Kunst-Grundkurses des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums Düsseldorf nach dem erfolgreichen book baking weiter in die Physik- und Chemie-Katakomben der Schule, um den tollen, aber überalterten Ratgeber “Abitur – Und was dann?” (herausgegeben von der Dresdner Bank, 1988) endlich auch naturwissenschaftlich zu zerlegen.

Unter dem Stichwort “Apotheker” wurden das schon arg angeschlagene Buch befeuchtet, zu Brei kleingemörsert, mit allerlei Chemie versetzt, gefärbt und schließlich in Tablettenhülsen gefüllt, ganz nach Apothekerart. Und damit ist auch endlich geklärt, woher die rote und die blaue Pille kommt!

Anke & Mian

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Nach dem Muffin – book baking sammelt sich das ganze Team und denkt noch einmal intensiv über die weisen Ratschläge des Buchs nach, um sich dann frenetisch an die Mörser zu machen

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Ein ganzes Arsenal an Chemikalien steht bereit, um die Füllung auch gelingen zu lassen. Und auch hier gilt: Safety first – ohne Schutzbrille geht niemand an die Mörser!

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Die erste Buchseite ist schon gestößelt und wir mit Gelb angereichert.

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Hinter einer Wand aus Ingredienzien wird gebasht, daß die Fetzen fliegen.

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Mit einem klitzekleinen Spachtel füllt Mian Farrow Buchbreit in ein Tablettenhülse.

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Hier legt Beautiful Julia die Grundlage für die blaue Pille!

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Und hier für die rote.

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Da sind sie! Keine leichte Entscheidung für Neo – zumal in beiden wertvolle Tipps für die Zeit nach der Schule, ja, für das ganze Leben enthalten sind! (Und dazente Hinweise auf Filialen der Dresdner Bank in ganzen Bundesgebiet. Das sollte man auch nicht unterschätzen…)

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Work in progress,

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Die Hülse ist voll mit book bashing – Brei und fertig zum Verschliessen.

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Die Pille wird verschlossen und ist damit fertig. Die Ausbildung zur Apothekrin kann man damit auch als abgeschlossen ansehen.

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Chef Oliver arbeitet an besonders schmackhaften Tabletten und erfindet damit quasi im Vorübergehen die Chemie-Cuisine.

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Das gebashte Buch und sein Ergebnis.

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Book bashing Pille approved by Claire from France: Alles perfekt!

Bookbashing’s bestes Backwerk

Sonstiges No Comments

Auf vielfachen Wunsch eröffentlichen wir hier das Rezept zu den Bookbashing-Muffins. Wenn jemand nachkocht – bitte schickt uns Fotos!

 

(Rezept für 12 Stück)

1 Exemplar: „Abitur – was dann?“

in tausend Fetzen reißen, um im Anschluss daran mit viel weiblichem Fingerspitzengefühl dafür zu sorgen, dass sich das Papier sanft in die vorgesehenen

   
Muffinformen einfügt.
   
Irgendwie Margarine in eine Rührschüsselgeben und mit
   
So Zucker

vermengen (Krupps 3Mix). Merken, dass man keine Milch hat aber welche braucht.

   
2 Laufburschen

anheuern und sie dazu bringen das fehlende Agrarerzeugnis zu beschaffen.
In der Zwischenzeit:

   
2 Eier

zu Zucker und Milch geben. Anschließend die Masse mit einer

   
Bestimmten Menge Mehl

auffüllen…

Ewig auf die Milch warten.

Die Nase voll haben, dass sie nicht kommt. Einfach schon mal so ein paar … Muffins… backen.
Zum Rest des Teiges schließlich die

   
Milch

kippen. Alles verrühren. In Förmchen gießen. Backen (100-200°C). 15-60 min (je nach Geschmack). Fertig.

Es bietet sich eventuell an, einige Dekorationen aus dem

   
Rest vom Abiturdings herzustellen und auf den Muffins zu platzieren (Das Auge ist mit!!!)
   
Guten Appetit  
   

(Dieses Rezept verzichtet vollständig auf jegliche Art von Gärstoffen – seien sie biologischer oder chemischer Natur – da sein Verfasser … keine dabei hatte)
© www.bookbashing.de feat. Jean Legros

chief oliver

Book baking

Abitur, Fotodokumentation, Performances 1 Comment

Wie geht’s nach der Schule eigentlich weiter? Eine unangenehme und allgemeinhin viel zu oft gestellte Frage. Grund genug, einen großartigen, aber hoffnunglos veralteten Ratgeber dazu mal amtlich zu bashen (“Abitur – Und was dann?” Herausgegeben von der Dresdner Bank, 1988).

Aber wie bashen? Zu dieser Frage hatten wir schon vor einiger Zeit zu einem Ideenwettbewerb aufgerufen, der zwei Gewinner hatte: Der Kunst-Grundkurs des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums Düsseldorf hatte uns mit genialen Ideen geradezu überschüttet und hochverdient einen Bash gewonnen.

Am 16.04. zogen Mariko und Mian (Anke war leider krank :-( ) los zur Schule, um zwei der Ideen in die Tat umzusetzen.

Muffins, eingebettet in gute Ratschläge – und lecker

Nach dem Abitur kann man Bäcker werden (oder Koch). Darum hat der Kurs zwei Spezial-book-bashing-Muffin-Sorten erfunden (mit und ohne Milch), die beim Bashen zum ersten Mal gebacken wurden. Die Seiten des Ratgebers wurden dabei vorsichtig aus dem Buch herausgetrennt und als Muffin-Förmchen in die Backbleche gedrückt oder sogar zu Verziehrungen gefaltet. Verschiedene Schiffchen wurden gesehen, eine Art Kirsche und fast auch ein Schwan.

Insgesamt für uns eine der schönsten Performances seit langem! Danke Euch allen!

PS. Hausaufgabe an Chris: Schwan üben!

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The Cooking-Crew: (v.l.n.r.) Swan Chris, Patrick “the unknown”, Mariko, chef Oliver, Claire from France, beautiful Julia

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In der Küche des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums Düsseldorf laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

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Smørebrød, smørebrød, rømpømpømøom.

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Clair basht ein Ei.

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Bevor die ersten Seiten aus dem Buch gerissen werden, liest Julia noch ein paar besonders sepktakuläre Szenen vor.

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Das erste Muffing-Förmchen ist bereits entstanden.

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Und auch zwischendurch rezitieren wir Passagen des an Höhepunkten wahrlich nicht armen Werks.

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Das weltweit erste Muffin-Backblech mit gebashter Bucheinlage entsteht.

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Und so sieht das Kunstwerk aus der Nähe aus. Wird der Teig die Seiten aufweichen? Unfd hält das geballte Wissen der Dresdner Bank der Hitze stand?

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Chris hat sich eine Buchseite gerissen und faltet in einer spektakulären Performance einen wunderschönen – sterbenden – Papierschwan.

Und hier schliesst sich endlich auch der Kreis vom book bashing zum Ballett.

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Der Teig ist fertig und wird in die professionelle Tülle gefüllt.

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Aus der frisch geladenen Tülle füllt Oliver den Teig mit unerreichter Präzision in die Papierförmchen.

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Ganz ohne Gewalt geht es beim book bashing ja nie. Oliver presst mitr aller Kraft und erklärt nebenbei auch noch die wichtigste Regel des Kochens: “Unbedingt zu beachten ist, daß man es auch kann.”

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Voila!

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Und hinein mit den Muffins in die Gluthitze des reichlich geschürten Ofens.

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See them growing!

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Zur Überbrückung der Backzeit schenkt uns Mariko einen Blick…

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… und schon sind sie fertig.

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Die noch warmen Muffins werden aus dem Backbleck gezuppelt… und tatsächlich – die Seiten haben nicht nur gehalten, sondern mehr noch: In der Wärme haben sie sich gefestigt und zu herrausragenden Muffinförmchen weiterentwickelt, die den Vergleich mit kommerziellen Produktne nicht scheuen müssen.

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Das Ergebnis in voller Pracht: 12 leckere Muffins in Formen aus gebashtem Papier!

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Aber ist damit das Buch gebasht? Nein, noch lange nicht. Denn hier sind wir bereits auf dem Weg zum nächsten Bash… Bericht dazu bald hier!