KleinKultur in Kessenich

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Hallo mal zwischendurch!

Book bashing geht in die letzte Runde und wir bereiten die finalen Kanonenschüsse vor. Derweil weisen wir eindringlich auf die frische KleinKultur im Kessenicher Klubkneipenkeller Lindenhof hin!

Sofort angucken – quasi bei Haribo umme Ecke!

Mian

Natures claim

Fotodokumentation, Kompost, Performances No Comments

Asche zu Asche, Staub zu Staub

Der geneigte Book bashing-Fan wird sich erinnern: Anfang November 2007 haben wir das Buch “Jungpflanzen – aussäen, stecken, teilen” von Joachim Breschke im schönen Bielefeld dem Kompost überantwortet. Gelegentliche Besuche und Ausgrabungen haben dem Buch gezeigt, dass wir an es glauben. Und es hat uns nicht enttäuscht. Anfang Juni haben wir nun nach den Überresten gefahndet – mit dabei neben Komposthaufenbesitzer Marcus M., Kameramann Arnd und Fotografin Isabel auch die bereits bekannten Jung-Basher Cara und Frederik. Mit Schaufel und Forke rückten wir dem Mist zu Leibe und fanden das Buch in etwa 40 cm Tiefe. Viel war von diesem Werk allerdings nicht mehr übrig. Die Seiten waren völlig verschwunden und in den ewigen Humus-Himmel aufgestiegen. Lediglich der folienkaschierte Umschlag hatte länger durchgehalten. Die Folie war jedoch schon von (vermutlich atomar verseuchten) Insekten derart angegriffen, dass die Pappe bereits ebenfalls auf dem Weg zur Fäulnis war. Lesen konnte man allenfalls den Buchrücken: „Durchgehend vierfarbig illustriert.“

Na, wenn das mal nicht gelogen ist…

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The thrills of pills

Abitur, Fotodokumentation, Performances No Comments

Wir wussten, daß die Frage “Abitur – Und was dann?” eine besonders schwierige ist. Und auch die Gewinner des Bookbashingideenwettbewerbs hatten – wie berichtet – etliche Vorschläge eingereicht. So ging es unter der kompetenten Führung des Kunst-Grundkurses des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums Düsseldorf nach dem erfolgreichen book baking weiter in die Physik- und Chemie-Katakomben der Schule, um den tollen, aber überalterten Ratgeber “Abitur – Und was dann?” (herausgegeben von der Dresdner Bank, 1988) endlich auch naturwissenschaftlich zu zerlegen.

Unter dem Stichwort “Apotheker” wurden das schon arg angeschlagene Buch befeuchtet, zu Brei kleingemörsert, mit allerlei Chemie versetzt, gefärbt und schließlich in Tablettenhülsen gefüllt, ganz nach Apothekerart. Und damit ist auch endlich geklärt, woher die rote und die blaue Pille kommt!

Anke & Mian

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Nach dem Muffin – book baking sammelt sich das ganze Team und denkt noch einmal intensiv über die weisen Ratschläge des Buchs nach, um sich dann frenetisch an die Mörser zu machen

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Ein ganzes Arsenal an Chemikalien steht bereit, um die Füllung auch gelingen zu lassen. Und auch hier gilt: Safety first – ohne Schutzbrille geht niemand an die Mörser!

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Die erste Buchseite ist schon gestößelt und wir mit Gelb angereichert.

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Hinter einer Wand aus Ingredienzien wird gebasht, daß die Fetzen fliegen.

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Mit einem klitzekleinen Spachtel füllt Mian Farrow Buchbreit in ein Tablettenhülse.

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Hier legt Beautiful Julia die Grundlage für die blaue Pille!

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Und hier für die rote.

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Da sind sie! Keine leichte Entscheidung für Neo – zumal in beiden wertvolle Tipps für die Zeit nach der Schule, ja, für das ganze Leben enthalten sind! (Und dazente Hinweise auf Filialen der Dresdner Bank in ganzen Bundesgebiet. Das sollte man auch nicht unterschätzen…)

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Work in progress,

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Die Hülse ist voll mit book bashing – Brei und fertig zum Verschliessen.

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Die Pille wird verschlossen und ist damit fertig. Die Ausbildung zur Apothekrin kann man damit auch als abgeschlossen ansehen.

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Chef Oliver arbeitet an besonders schmackhaften Tabletten und erfindet damit quasi im Vorübergehen die Chemie-Cuisine.

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Das gebashte Buch und sein Ergebnis.

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Book bashing Pille approved by Claire from France: Alles perfekt!

Bookbashing’s bestes Backwerk

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Auf vielfachen Wunsch eröffentlichen wir hier das Rezept zu den Bookbashing-Muffins. Wenn jemand nachkocht – bitte schickt uns Fotos!

 

(Rezept für 12 Stück)

1 Exemplar: „Abitur – was dann?“

in tausend Fetzen reißen, um im Anschluss daran mit viel weiblichem Fingerspitzengefühl dafür zu sorgen, dass sich das Papier sanft in die vorgesehenen

   
Muffinformen einfügt.
   
Irgendwie Margarine in eine Rührschüsselgeben und mit
   
So Zucker

vermengen (Krupps 3Mix). Merken, dass man keine Milch hat aber welche braucht.

   
2 Laufburschen

anheuern und sie dazu bringen das fehlende Agrarerzeugnis zu beschaffen.
In der Zwischenzeit:

   
2 Eier

zu Zucker und Milch geben. Anschließend die Masse mit einer

   
Bestimmten Menge Mehl

auffüllen…

Ewig auf die Milch warten.

Die Nase voll haben, dass sie nicht kommt. Einfach schon mal so ein paar … Muffins… backen.
Zum Rest des Teiges schließlich die

   
Milch

kippen. Alles verrühren. In Förmchen gießen. Backen (100-200°C). 15-60 min (je nach Geschmack). Fertig.

Es bietet sich eventuell an, einige Dekorationen aus dem

   
Rest vom Abiturdings herzustellen und auf den Muffins zu platzieren (Das Auge ist mit!!!)
   
Guten Appetit  
   

(Dieses Rezept verzichtet vollständig auf jegliche Art von Gärstoffen – seien sie biologischer oder chemischer Natur – da sein Verfasser … keine dabei hatte)
© www.bookbashing.de feat. Jean Legros

chief oliver

Book baking

Abitur, Fotodokumentation, Performances 1 Comment

Wie geht’s nach der Schule eigentlich weiter? Eine unangenehme und allgemeinhin viel zu oft gestellte Frage. Grund genug, einen großartigen, aber hoffnunglos veralteten Ratgeber dazu mal amtlich zu bashen (“Abitur – Und was dann?” Herausgegeben von der Dresdner Bank, 1988).

Aber wie bashen? Zu dieser Frage hatten wir schon vor einiger Zeit zu einem Ideenwettbewerb aufgerufen, der zwei Gewinner hatte: Der Kunst-Grundkurs des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums Düsseldorf hatte uns mit genialen Ideen geradezu überschüttet und hochverdient einen Bash gewonnen.

Am 16.04. zogen Mariko und Mian (Anke war leider krank 🙁 ) los zur Schule, um zwei der Ideen in die Tat umzusetzen.

Muffins, eingebettet in gute Ratschläge – und lecker

Nach dem Abitur kann man Bäcker werden (oder Koch). Darum hat der Kurs zwei Spezial-book-bashing-Muffin-Sorten erfunden (mit und ohne Milch), die beim Bashen zum ersten Mal gebacken wurden. Die Seiten des Ratgebers wurden dabei vorsichtig aus dem Buch herausgetrennt und als Muffin-Förmchen in die Backbleche gedrückt oder sogar zu Verziehrungen gefaltet. Verschiedene Schiffchen wurden gesehen, eine Art Kirsche und fast auch ein Schwan.

Insgesamt für uns eine der schönsten Performances seit langem! Danke Euch allen!

PS. Hausaufgabe an Chris: Schwan üben!

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The Cooking-Crew: (v.l.n.r.) Swan Chris, Patrick “the unknown”, Mariko, chef Oliver, Claire from France, beautiful Julia

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In der Küche des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums Düsseldorf laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

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Smørebrød, smørebrød, rømpømpømøom.

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Clair basht ein Ei.

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Bevor die ersten Seiten aus dem Buch gerissen werden, liest Julia noch ein paar besonders sepktakuläre Szenen vor.

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Das erste Muffing-Förmchen ist bereits entstanden.

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Und auch zwischendurch rezitieren wir Passagen des an Höhepunkten wahrlich nicht armen Werks.

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Das weltweit erste Muffin-Backblech mit gebashter Bucheinlage entsteht.

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Und so sieht das Kunstwerk aus der Nähe aus. Wird der Teig die Seiten aufweichen? Unfd hält das geballte Wissen der Dresdner Bank der Hitze stand?

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Chris hat sich eine Buchseite gerissen und faltet in einer spektakulären Performance einen wunderschönen – sterbenden – Papierschwan.

Und hier schliesst sich endlich auch der Kreis vom book bashing zum Ballett.

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Der Teig ist fertig und wird in die professionelle Tülle gefüllt.

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Aus der frisch geladenen Tülle füllt Oliver den Teig mit unerreichter Präzision in die Papierförmchen.

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Ganz ohne Gewalt geht es beim book bashing ja nie. Oliver presst mitr aller Kraft und erklärt nebenbei auch noch die wichtigste Regel des Kochens: “Unbedingt zu beachten ist, daß man es auch kann.”

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Voila!

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Und hinein mit den Muffins in die Gluthitze des reichlich geschürten Ofens.

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See them growing!

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Zur Überbrückung der Backzeit schenkt uns Mariko einen Blick…

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… und schon sind sie fertig.

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Die noch warmen Muffins werden aus dem Backbleck gezuppelt… und tatsächlich – die Seiten haben nicht nur gehalten, sondern mehr noch: In der Wärme haben sie sich gefestigt und zu herrausragenden Muffinförmchen weiterentwickelt, die den Vergleich mit kommerziellen Produktne nicht scheuen müssen.

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Das Ergebnis in voller Pracht: 12 leckere Muffins in Formen aus gebashtem Papier!

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Aber ist damit das Buch gebasht? Nein, noch lange nicht. Denn hier sind wir bereits auf dem Weg zum nächsten Bash… Bericht dazu bald hier!

Cola – doch nur ein schlaffes Gebräu!

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Vor einer Woche hatten wir ja das Buch “Das Evangelium der Erfrischung – Coca-Colas Weltmission” von Helmut Fritz einem Cola-Bad anheim gegeben. Nun ist eine Woche rum und das Ergebnis ist die Überraschung: Das Buch blieb heil! Druckerschwärze, Seiten, Einband, Bindung – nichts war angegriffen worden. Lediglich die braunen Zuckerpartikel hatten ein wenig ausgeflockt. Dies lag aber weniger an der Aggressivität als an der Dauer der Lagerung. Das Buch war natürlich braun, klebrig und nicht mehr zu gebrauchen.

Aber auch der Vergleich mit der unbehandelten Seitenhälfte ergab: Experiment mißlungen, Gerücht zerstört, Patient tot – und Buch gebashed!”

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Danke, Annik Rubens!

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Vielen Dank an Deutschlands offizielle Podcast-Queen!

Nicht nur, daß sie den besten “Privatpodcast” der Welt macht, jetzt war sie auch noch so nett, uns in einem Post auf ihrem Blog erwähnt, nämlich hier.

Wir bedanken uns artig und hören immer weiter zu…

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Ein ätzendes Getränk?

Cola, Fotodokumentation, Performances 1 Comment

Wer kennt es nicht, das Gerücht, das damals schon über Schulhöfe geisterte: Wenn man ein Stück Fleisch in Cola einlegt, dann verschwindet es, wird einfach zersetzt! Der Zeitraum schwankte in dieser urbanen Legende zwischen einem Tag und einer Woche und manchmal war das Stück Fleisch auch eine tote Ratte… Stimmte das wirklich? Das Buch “Das Evangelium der Erfrischung – Coca-Colas Weltmission” von Helmut Fritz bot sich ja nun mehr als deutlich dafür an, dies herauszufinden. Wenn es mit einer Ratte klappte, dann natürlich auch mit Papier.

Wir wählten den längsten Zeitraum, eine Woche, der in diesen Geschichten genannt wurde. Zuvor wurde noch eine Seite halbiert, um beide Teile später auf den Zersetzungszustand hin zu untersuchen und zu vergleichen. Dann landete das Buch im Colabad. Eine Woche darf es in der Garage vor sich hinätzen – schauen wir mal, was draus wird!

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The Blair Bash Project

Die brennende Hölle, Fotodokumentation, Performances No Comments

Wie basht man das Buch “Ein Jahr Hölle” von Michael Lesch? Dieser Herausforderung haben wir uns gestellt und haben wochenlang nach der geeigneten “Hölle” gesucht, in die man das Buch für ein Jahr (und die Ewigkeit) versenken kann. Bergwerk? Tropfsteinhöhle? Brunnen? Alles nicht warm genug – wir wollten HÖLLENFEUER!!!!!

Dank eines Hinweises von Franz fanden wir das ewige Höllenfeuer – in Dudweiler bei Saarbrücken! Dort gibt es den “Brennenden Berg”, einen alten Kohleflöz, der vor ca. 350 Jahren in Brand geriet und wegen gescheiterter Löschversuche seither ununterbrochen unterirdisch vor sich hinglimmt!!! Das war der passende Ort für das Höllenbuch! Und so fuhren wir am 02.03.2008 in einer spontanen Aktion bei strömendem Regen mit unserer phaserbewaffneten Fotografin und 15 rotgekleideten Besatzungsmitgliedern ins schöne Saarland.

Nach verschiedenen Sackgassen (wieso kennt niemand in der Umgebung dort den weltberühmten brennenden Berg??? Beim Schulausflug immer geschwänzt?) kamen wir am frühen Abend am Wanderweg zum Brendenden Berg an. Der Rest mußte durch den düsteren Wald zu Fuß erledigt werden.

Der Wanderweg war etwa 2 km lang und schon auf dem Hinweg verloren wir 7 unserer 15 rotgekleideten Crewmitglieder. Der Aufstieg bei herannahender Dunkelheit war gefährlich, doch für die Kunst riskieren wir unser Leben gern…. Da waren sie endlich: Hoch aufragende Felsen mit düsteren Felsspalten, aus denen heißer Dampf quoll! Durch den Angriff der Hexe von Blairweiler verloren wir zwei weitere Mitglieder unserer roten Besatzung… doch wir suchten dennoch tapfer nach der geeigneten Felsspalte, die unser Buch schlucken und ins ewige Höllenfeuer befördern konnte. Mian fand sie schließlich in 3 m Höhe und warf das Buch gekommt hinein! THIS BOOK IS OFFICIALLY BASHED!!! Die Freude überwog die Trauer über den Verlust der roten Besatzung, die sich auf dem gefährlichen Abstieg in nahezu völliger Finsternis auf Null reduzierte. Am Parkplatz aktivierte Scotty jedoch in Windeseile den Warp-Antrieb, so dass wir bei dieser Aktion ganz knapp mit dem Leben davonkamen!(So wie Michael Lesch in seinem Buch übrigens…)

HURRA!

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… und dem Schimmel folgten die Maden

Fotodokumentation, Performances, Schlaraffenland No Comments

Update zur Schlaraffenland-Performance: Book bashing muss bisweilen auch dahin gehen, wo es wehtut. Und in unserem fröhlichen Schimmelterrarium hat sich in der Zwischenzeit einiges getan. Der Schimmel ist verschwunden und hat den Boden bereitet für Maden und Fliegen. Damit schliesst sich der Kreis, denn das Schlaraffenlandbuch ist jetzt ein wahres Schlaraffenland für das Getier.

Wir berichten weiter.

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